|
Bremer Psychoanalytische Vereinigung
e.V. |
||||||||
Semesterprogramm
Sommersemester 2010
Alle
Theorieveranstaltungen sind für Ausbildungsteilnehmer/innen und
Kandidaten/innen der BPV offen.
Mit (A) gekennzeichnete Veranstaltungen sind
nach Absprache auch für Ärzte/innen zugelassen, die sich in der Weiterbildung
für die Zusatzbezeichnung „Psychotherapie“ und/oder „Psychoanalyse“ befinden.
Mit (KJA) gekennzeichnete Veranstaltungen sind
für die Weiterbildung zum Kinder- und Jugendlichen-Psychoanalytiker nach den
Richtlinien der DPV/IPA anerkannt.
Für Gäste offene Veranstaltungen sind ebenfalls
gesondert gekennzeichnet (G).
G.
Bruns: Die Hanse-Neuro-Psychoanalyse-Studie (HNPS):
Einige
Zwischenergebnisse – Wiederspiegelungen in Behandlungen – Forschungspolitische
Aspekte
Vortrag
zur Semestereröffnung
Teilnahme
für Mitglieder, Ausbildungsteilnehmer, Kandidaten, Zusatztitler und Gäste
Zeit:
Mittwoch, den 14. April 2010 um 20:30 Uhr (A3)
Im Anschluss
ist bei einem kleinen Umtrunk Raum für gemeinsamen Austausch.
D. W. Schäfer: Reflexion über die Ausbildung
1 Doppelstunde am 21. April 2010 um 19:15 Uhr
T. Siol:
Diagnostik und Therapie in der Ambulanz
1 Doppelstunde am 28. April 2010 um 19:15 Uhr (A4, A9, B13,
B18)
Die Veranstaltung soll – wie in den vergangenen Semestern -
der inhaltlichen Diskussion der Arbeit in der Ambulanz dienen.
G. Junkers:
Zur Aufbereitung klinischen Materials für die psychoanalytische Falldiskussion
II
1 Doppelstunde am Dienstag, den 04. Mai 2010 um 20:15
Uhr (A10)
Dieses Seminar bietet Gelegenheit, über Form und Inhalt einer
psychoanaly-tischen Falldarstellung zu reflektieren.
R. Knübel:
Psychoanalytische Säuglingsbeobachtung
1 Doppelstunde am 05. Mai 2010 um 19:15 Uhr (A1, B19)
In diesem Seminar soll – auch anhand von Protokollsequenzen
aus Säuglings-beobachtungen – die Relevanz der Säuglingsbeobachtung diskutiert
werden, für eine psychoanalytische Entwicklungspsychologie und als Zugang zur
Genese psychischer Störungen.
Literatur:
Gertraud Diem-Wille: Psychoanalytische Säuglingsbeobachtung als
Ausbildungsmethode -
ihre Wurzeln
und ihre Anwendung in der Eltern-Kleinkind-Therapie. In: Gertraude Diem-Wille
und Agnes Turner. Ein-Blicke in die Tiefe (2009) S. 67-100.
M. Köster-Schlutz: Genese der Symptombildung von
Essstörungen
offen auch
für A, G und KJA
2 Doppelstunden am Dienstag, den 18. Mai 2010 um 20:15
Uhr
und am Mittwoch, den 09. Juni 2010 um
19:15 Uhr (A2.1, A4, A5, A9)
D. W. Schäfer: Überlegungen zum Behandlungsbeginn
offen auch für A
2 Doppelstunden am 19. Mai und 26. Mai 2010 um
19:15 Uhr (A4, A9, A10, A11, B13, B14, B15, B17, B18)
Ich möchte in dieser Veranstaltung die ersten Schritte einer Behandlung
besprechen. Hierbei sei noch kurz auf die Indikationsstellung eingegangen als
dann auf die Vorbereitung und Aufnahme der Behandlung bis zu ihren ersten
Stunden. Die damit verbundenen Fragen und Probleme möchte ich gemeinsam
erörtern und u. U. an Beispielen diskutieren.
Literatur:
Freud, S.: Bemerkungen über die Übertragungsliebe GW. Bd. VI, Vorlesung zur
Einführung in die Psychoanalyse, GW Bd.XI (1917)
Henningsen,
F.: Aller Anfang ist schwer. Stundenfrequenz und initiales Angebot
Zeitschr. f. psychoanal.
Theorie u. Praxis
Bd.9,
S.204-218, (1994)
I. Wick-Dammann: Bion’s Theorie des Denkens aus der
Perspektive der Affekte, die die Gedanken hervorbringen
2 Doppelstunden am Samstag, den 29. Mai 2010
von 10:00 – 14:00 Uhr (A1, A2.1, A3)
Das Seminar ist als Fortsetzung des Seminars im WS 2009/10
„Wilfred R. Bion – die Entwicklung psychotischer Denkstörungen“, gedacht.
Literatur:
Melanie -Klein- Heute Bd.1, Verlag Internationale Psychoanalyse , 1990
Wilfred R. Bion:
- Eine Theorie des Denkens
- Angriffe auf Verbindungen
- Zur Unterscheidung von
psychotischen und nicht-psychotischen Persönlichkeiten
Fortlaufendes Traumseminar: Die Arbeit mit Träumen aus
der Sicht verschiedener Analytiker des Instituts
1 Doppelstunde am 09. Juni 2010 um 19:15 Uhr: U. Hemken (B15,
B17)
T. Siol: Zu
Stracheys Begriff der mutativen Übertragungsdeutung
1 Doppelstunde am Dienstag, den 15. Juni 2010 um 19:15
Uhr (B15, B18)
In Anknüpfung an das Seminar zum psychoanalytischen Prozess
im vergangenen Semester soll über Stracheys Begriff der mutativen
Übertragungs-deutung diskutiert werden.
Literatur:
Strachey (1935): Die Grundlagen der therapeutischen Wirkung der Psychoanalyse.
Int. Zeit. f. Psychoanalyse 21:486-516.
evtl. auch:
Strachey (1937): Zur Theorie der therapeutischen
Resultate der Psychoanalyse. Int. Zeit. f. Psychoanalyse 23: 68-74.
Kopien werden rechtzeitig bereitgestellt
G. Treu:
„Der Gegensatz zu Spiel ist nicht Ernst, sondern – Wirklichkeit.“ Entwicklungspsychologie
der Mentalisierung. offen auch für A
1 Doppelstunde
am 16. Juni 2010 um 19:15 Uhr (A1, A2, A2.1, A5, A6, B13, B16)
Konzeptuell hängt Mentalisierung unauflöslich mit der
Entwicklung des Selbst zusammen, mit der Entwicklung einer inneren Organisation
und deren Einbindung in die menschliche Gesellschaft, mit der Fähigkeit zur
Beziehung zu anderen, die ebenfalls mentalisieren können. In diesem Seminar
sollen frühkindliche psychologische und psychopathologische Entwicklungen und
Traumatisierungen beleuchtet werden. Der Titel der Veranstaltung ist einem Text
Sigmund Freuds (GW Bd. VII, S. 214) entnommen und macht eine Beziehung zwischen
Bindungstheorie und Psychoanalyse geltend.
Literatur: Der
für das Seminar notwendige Text von M. Dornes (s. u.) wird als Kopie
ausgegeben.
Literatur zur Ergänzung und Vertiefung:
Dornes; Martin: Über Mentalisierung,
Affektregulierung und die Entwicklung des Selbst. In: Forum der Psychoanalyse
2. Zeitschrift für klinische Theorie und Praxis. Berlin/Heidelberg (Springer)
2004. S. 175 – 199.
Fonagy, Peter; Gergely,
György; Jurist, Elliot L.; Target, Mary (2002): Affektregulierung,
Mentalisierung und die Entwicklung des Selbst. Stuttgart (Klett-Cotta) 2004.
Freud, Sigmund (1908): Der Dichter
und das Phantasieren. In: Freud, Sigmund Freud. Gesammelte Werke. Bd. VII.
Frankfurt (Fischer) 1966. S. 213 – 223.
Köhler, Lotte (2004): Frühe Störungen aus der Sicht
zunehmender Mentalisierung. In: Forum der Psychoanalyse 2. Zeitschrift für
klinische Theorie und Praxis. Berlin/Heidelberg (Springer) 2004. S. 158 – 174.
E. Löchel:
Psychoanalytisches Arbeiten: Behandlungstechnik nach Morgenthaler.
2 Doppelstunden am 23. Juni 2010 und 30. Juni 2010 um 19:15
Uhr (B13, B15, B18)
Im Seminar sollen anhand des u.g. Buches von Fritz
Morgenthaler wesentliche Aspekte der psychoanalytischen Behandlungstechnik und
des analytischen Prozesses vorgestellt und diskutiert werden (z.B. Verlauf der
Assoziationen, Aktualisierung des Übertragungskonfliktes, Durcharbeitung des
Übertragungs-widerstandes etc.). Für die erste Sitzung werde ich eine
Fallvignette zur Illustration mitbringen, in der zweiten Sitzung besteht die
Möglichkeit für einen Kandidaten, einen Ausschnitt aus einer Behandlung zur
Diskussion zu stellen.
Literatur:
Morgenthaler, Fritz: Technik. Zur Dialektik der psychoanalytischen Praxis.
Frankfurt/M. 1978.
C.
Hoffmann: Regression
1 Doppelstunde am 07. Juli 2010 um 19:15 Uhr (B13, B17)
Dieses Seminar bietet Raum über verschiedene Arten der
Regression sowie ihre Bedeutungen in der psychoanalytischen Behandlung
nachzudenken.
Vorträge
PD
Dr. Reimut Reiche, Frankfurter Psychoanalytisches Institut „Ein Hybrid-Nazi in Analyse“.
Vortrag
und Diskussion
Teilnahme
für Mitglieder, Ausbildungsteilnehmer, Kandidaten, Zusatztitler und Gäste
Zeit: Freitag, den 20. August 2010 um 20:30 Uhr
Kasuistisch-technisches
Seminar in Form eines Traumseminars
Zeit: Samstag, den 21. August 2010 um 10:00 Uhr
Teilnahme
für Kandidaten und Mitglieder
Dr.
Udo Hock, Karl-Abraham-Institut, Berlin
„Der
perverse Vater“.
Vortrag
und Diskussion
Teilnahme
für Mitglieder, Ausbildungsteilnehmer, Kandidaten, Zusatztitler und Gäste
Zeit: Freitag, den 29. Oktober 2010 um 20:30 Uhr
Sira
Dermen, London No ending without a
beginning
Vortrag und Diskussion. Vortrag in englischer Sprache.
Teilnahme für Mitglieder, Ausbildungsteilnehmer, Kandidaten,
Zusatztitler und Gäste
Zeit: Freitag, 13.08.2010 um 20:30
Uhr
Kasuistisch-technische Seminare
Erstinterview-Seminar
Eventuell
2 Doppelstunden am 05. Mai, 02. Juni, jeweils um 20:45 Uhr
Kasuistisch-technisches
Seminar
10
Doppelstunden am 21. April, 28. April, 05. Mai, 19. Mai, 26. Mai., 02. Juni, 09. Juni, 16. Juni, 23. Juni, 30. Juni, jeweils um 20:45
Uhr
Kasuistisch-technisches
Seminar von Sira
Dermen
am Samstag, den 13.08.2010 von 10:00 bis 11:30 Uhr
Ambulanzkonferenz
Fortlaufend,
auch in den Semesterferien, wöchentlich donnerstags 20:15 Uhr. Koordination: T.
Siol
Psychoanalytische
Psychosentherapie: Kasuistisch-technisches Seminar
Fortlaufend, vierwöchentlich,
dienstags um 20.00 Uhr.
Teilnahme nach Rücksprache.
Leiter: G. Bruns
Kinderanalyse-Gruppe der BPV
Teilnahme
für Mitglieder, die psychoanalytisch mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
Nach
Rücksprache mit R. Flor, M. Köster-Schlutz und S. Kretschmann. Termine nach
Vereinbarung.
Balint-Seminare
Im Rahmen der ärztlichen
Weiterbildung:
H. Haack: Balint-Seminar für
Ärzte/innen
K. Münch: Balint-Seminar für
Ärzte/innen
Für andere Berufsgruppen:
G. Junkers: Balint-Seminar für
Psychologen/innen
G. Reichel-Kaczenski:
Balint-Seminar für Psychologen/innen
Weitere Veranstaltungen
Geschichtswerkstatt
Zeit: Donnerstag, den 6. Mai 2010
und Donnerstag, den 1. Juli 2010, jeweils
um 20:30 Uhr
Teilnahme
für Mitglieder. Interessenten wenden sich bitte an R. Knübel, U. Kretschmann,
B. Siegfried oder E. Raisich-Jordt.
Forschungssupervision
Interessierte
Mitglieder finden hier die Möglichkeit zur Supervision ihrer
Forschungstätigkeit in einer Forschungssupervisionsgruppe.
Koordination: I. Bataller